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M12 - Arbeitspakete

Geltungsbereich

Dieses Dokument beschreibt ausschließlich die Arbeitspakete für den definierten Meilenstein M12 Technische Tests, Korrekturhilfen und Windows-/Netzlaufwerksfähigkeit.

Die Meilensteine M1 bis M11 sowie der dokumentierte Ist-Stand V1.1 werden als vollständig umgesetzt und freigegeben vorausgesetzt.

Die Arbeitspakete sind bewusst so geschnitten, dass:

  • KI 1 daraus je Arbeitspaket einen klaren Einzel-Prompt ableiten kann,
  • KI 2 genau dieses eine Arbeitspaket in einem Durchgang vollständig umsetzen kann,
  • nach jedem Arbeitspaket wieder ein fehlerfreier, buildbarer Stand vorliegt.

Die Reihenfolge der Arbeitspakete ist verbindlich.

Zusätzliche Schnittregeln für die KI-Bearbeitung

  • Pro Arbeitspaket nur die minimal notwendigen Querschnitte durch Domain, Application, Adapter, Bootstrap, GUI und Tests ändern.
  • Keine Annahmen treffen, die nicht durch die bestehenden Spezifikationen, den dokumentierten V1.1-Ist-Stand, meilensteine-v2_0.md oder dieses Dokument gedeckt sind.
  • Kein Vorgriff auf M13+.
  • Kein Umbau bestehender M1M11-Strukturen ohne direkten M12-Bezug.
  • „Validieren“ und „Technische Tests ausführen“ arbeiten mit dem aktuellen GUI-Zustand, nicht mit dem zuletzt gespeicherten Dateistand.
  • Es erfolgt kein implizites Speichern.
  • Der Gesamttest läuft immer vollständig durch und bricht nicht beim ersten Fehler ab.
  • Schreibende Korrekturen dürfen nur nach einem gesammelten Bestätigungsdialog erfolgen.
  • Netzlaufwerke über gemappte Laufwerksbuchstaben sind im Windows-Kontext ausdrücklich zu unterstützen.
  • Änderungen klein, fokussiert und architekturtreu halten.
  • Neue Testmodelle, Prüfergebnisse, Korrekturpläne, Ports, Services und GUI-Zustände so schneiden, dass sie aus einem einzelnen Arbeitspaket heraus klar benennbar, testbar und reviewbar sind.

Explizit nicht Bestandteil von M12

  • DB-/Historienanzeige
  • manueller Verarbeitungslauf aus der GUI
  • EXE
  • Installer
  • neues Konfigurationsformat
  • neue Provider über Claude und OpenAI-kompatibel hinaus
  • Cost-Tracking oder Token-/Preisberechnung
  • mehrseitige GUI oder weitere Tabs
  • Änderungen an fachlicher Kernverarbeitung, Statussemantik, Retry-Regeln oder Persistenz-Wahrheiten
  • plattformübergreifende GUI-Unterstützung außerhalb des definierten Windows-Ziels

Verbindliche M12-Regeln für alle Arbeitspakete

1. Unterschied zwischen „automatischer Validierung“, Aktion „Validieren“ und „Technische Tests ausführen“

Ab M12 gilt verbindlich:

  • Automatische Validierung bleibt die in M11 definierte Hintergrundprüfung beim Öffnen und während der Bearbeitung.
  • Aktion „Validieren“ ist die explizite, nicht schreibende, lokale Gesamtprüfung des aktuellen Editorzustands.
  • Aktion „Validieren“ arbeitet ohne implizites Speichern und ohne schreibende Korrekturen.
  • „Technische Tests ausführen“ ist ein vollständiger Gesamttest des aktuellen Editorzustands.
  • Der Gesamttest darf zusätzlich zu lokalen Prüfungen auch technische Prüfungen gegen Dateisystem und Provider durchführen.
  • Der Gesamttest darf korrigierende Maßnahmen vorschlagen, aber erst nach Bestätigung durchführen.

2. Vollständiger Gesamttest ohne Frühabbruch

Ab M12 gilt verbindlich:

  • Der Gesamttest führt alle definierten Prüfpunkte aus.
  • Ein einzelner Fehler darf nicht dazu führen, dass spätere Prüfpunkte ausgelassen werden.
  • Alle Befunde werden gesammelt im zentralen Meldungsbereich ausgegeben.
  • Die Ausführung basiert auf dem aktuellen GUI-Zustand, auch wenn dieser noch ungespeichert ist.

3. Definierte Prüfpunkte des Gesamttests

Ab M12 gilt verbindlich, dass der Gesamttest mindestens folgende Prüfpunkte unterstützt:

  • Konfiguration grundsätzlich validierbar
  • Provider-Konfiguration prüfbar
  • Base-URL/Endpoint technisch erreichbar
  • API-Key vorhanden, auch wenn der effektive Wert ausschließlich über eine passende Umgebungsvariable bereitgestellt wird
  • API-Key technisch akzeptiert
  • Modellliste abrufbar
  • ausgewähltes Modell plausibel
  • Prompt-Datei vorhanden und lesbar
  • Quellordner vorhanden und lesbar
  • Zielordner vorhanden oder anlegbar sowie schreibbar
  • SQLite-Datei bzw. SQLite-Pfad technisch nutzbar

4. Schreibende Korrekturhilfen

Ab M12 gilt verbindlich:

  • Schreibende Korrekturen werden nicht still durchgeführt.
  • Vor schreibenden Korrekturen wird ein gesammelter Bestätigungsdialog angezeigt.
  • Nur sichere technische Korrekturen dürfen angeboten werden.
  • Nicht automatisch korrigierbar bleiben insbesondere:
    • falscher API-Key,
    • unerreichbare Base-URL,
    • nicht verfügbare Modellliste,
    • fachlich unplausible, aber formal zulässige Werte.

5. Automatische Prompt-Erzeugung

Ab M12 gilt verbindlich:

  • Wenn die konfigurierte Prompt-Datei fehlt, darf eine sinnvolle Standard-Prompt-Datei automatisch erzeugt werden.
  • Diese Standard-Prompt-Datei ist deutschsprachig.
  • Sie liegt standardmäßig im selben Ordner wie die .properties-Datei.
  • Die Erzeugung ist eine schreibende Korrektur und unterliegt dem gesammelten Bestätigungsdialog.

6. Windows- und Netzlaufwerksfähigkeit

Ab M12 gilt verbindlich:

  • Die GUI und ihre Prüflogik unterstützen ausdrücklich gemappte Laufwerksbuchstaben wie S:\ oder H:\.
  • Solche Pfade dürfen nicht allein deshalb abgelehnt oder umgedeutet werden, weil dahinter technisch ein UNC-Pfad stehen könnte.
  • Maßgeblich ist, dass Windows den Pfad als gültigen Pfad bereitstellt.
  • Diese Regel gilt mindestens für:
    • Quellordner,
    • Zielordner,
    • SQLite-Datei,
    • Prompt-Datei.

7. Grenzen von M12

M12 liefert die vollständige technische Prüf- und Korrekturunterstützung der V2.0-GUI, aber noch nicht den V2.0-Abschluss mit finaler Dokumentation und Gesamtqualitätsnachweis.


AP-001 Prüf- und Korrektur-Kernobjekte, Ergebnissemantik und Port-Verträge präzisieren

Voraussetzung

Keine. Dieses Arbeitspaket ist der M12-Startpunkt.

Ziel

Die M12-relevanten Prüf-, Korrektur- und Dialogmodelle werden eindeutig eingeführt, damit spätere Arbeitspakete ohne Interpretationsspielraum implementiert werden können.

Muss umgesetzt werden

  • Neue M12-relevante Typen bzw. GUI-/Application-nahe Modelle anlegen, insbesondere für:
    • explizite Validierungsanforderung,
    • Gesamttestanforderung,
    • Prüfpunktergebnis,
    • Korrekturvorschlag,
    • gesammelten Korrekturplan,
    • Bestätigungsdialog-Inhalt,
    • schreibenden vs. nicht schreibenden Prüfschritt,
    • Ergebnis eines vollständigen Gesamttests.
  • Verträge so schneiden, dass spätere Arbeitspakete unterscheiden können zwischen:
    • lokalem Validierungsbefund,
    • technischem Prüfbefund,
    • korrigierbarem Befund,
    • nicht korrigierbarem Befund,
    • bestätigtem Korrekturplan,
    • abgelehntem Korrekturplan.
  • Outbound-Ports bzw. Application-Verträge definieren oder schärfen für:
    • Provider-nahe technische Tests,
    • Dateisystem-/Pfadtests,
    • schreibende Korrekturhilfen,
    • Prompt-Datei-Erzeugung.
  • Sicherstellen, dass Domain und Application frei von JavaFX-, HTTP-, NIO- und JDBC-Bibliothekstypen bleiben.
  • JavaDoc und package-info für Verantwortlichkeiten und Grenzen ergänzen.

Explizit nicht Teil

  • konkrete GUI-Buttons
  • konkrete Prüflogik
  • konkrete Korrekturen
  • Bootstrap-Verdrahtung
  • Gesamttest-Orchestrierung

Fertig wenn

  • die M12-relevanten Typen und Verträge vorhanden sind,
  • Validieren, Gesamttest und Korrekturplan klar unterscheidbar modelliert sind,
  • Domain und Application frei von Infrastrukturtypen bleiben,
  • der Build weiterhin fehlerfrei ist.

AP-002 Aktion „Validieren“ als explizite, nicht schreibende Gesamtprüfung des Editorzustands umsetzen

Voraussetzung

AP-001 ist abgeschlossen.

Ziel

Die GUI bietet eine explizite Validierungsaktion, die den aktuellen Editorzustand lokal und vollständig prüft, ohne etwas zu speichern oder zu verändern.

Muss umgesetzt werden

  • Die Aktion „Validieren“ funktionsfähig anbinden.
  • Sicherstellen, dass die Aktion mit dem aktuellen GUI-Zustand arbeitet, nicht mit dem zuletzt gespeicherten Dateistand.
  • Keine implizite Speicherung auslösen.
  • Keine schreibenden Korrekturen durchführen.
  • Alle lokalen Befunde gesammelt erzeugen und dem vorhandenen Meldungsmodell zuführen.
  • Relevante feldnahe Fehlermeldungen ergänzen oder schärfen.
  • Eindeutige deutsche Meldungen für Fehler, Warnungen, Hinweise und Infos verwenden.
  • Ausführung und Ergebnis der Aktion „Validieren“ werden im bestehenden Log4j2-Log nachvollziehbar protokolliert.
  • JavaDoc/Kommentare für die Abgrenzung zur M12-Gesamttestaktion ergänzen.

Explizit nicht Teil

  • Provider-nahe Remote-Tests
  • schreibende Korrekturen
  • Bestätigungsdialog für Korrekturmaßnahmen
  • Prompt-Datei-Erzeugung

Fertig wenn

  • „Validieren“ den aktuellen Editorzustand explizit und nicht schreibend prüfen kann,
  • keine implizite Speicherung stattfindet,
  • die Befunde verständlich und vollständig angezeigt werden,
  • der Build weiterhin fehlerfrei ist.

AP-003 Provider-nahe technische Prüflogik für Endpoint, API-Key, Modellliste und Modellplausibilität umsetzen

Voraussetzung

AP-001 und AP-002 sind abgeschlossen.

Ziel

Die für V2.0 geforderten providerbezogenen technischen Prüfpunkte können kontrolliert und providerabhängig ausgeführt werden.

Muss umgesetzt werden

  • Die technische Prüflogik für mindestens folgende providerbezogene Prüfpunkte implementieren:
    • Base-URL/Endpoint erreichbar,
    • API-Key vorhanden,
    • API-Key technisch akzeptiert,
    • Modellliste abrufbar,
    • ausgewähltes Modell plausibel.
  • Für den Prüfpunkt „Modellliste abrufbar“ ausdrücklich denselben Outbound-Port und denselben Adapter verwenden, die bereits in M11 für den Modellabruf eingeführt wurden; der Prüfpunkt ist ein zusätzlicher Aufruf, keine zweite Implementierung.
  • Die Prüflogik für Claude und OpenAI-kompatibel sauber kapseln.
  • Beim Prüfpunkt „API-Key vorhanden“ die bestehende Vorrangregel respektieren, sodass reine Umgebungsvariablen-Setups nicht fälschlich als fehlender API-Key bewertet werden.
  • Sicherstellen, dass providerbezogene technische Fehler verständlich in das bestehende Meldungsmodell überführt werden.
  • Sichere Abgrenzung zwischen:
    • fehlender Voraussetzung,
    • technischer Unerreichbarkeit,
    • Authentifizierungsproblem,
    • nicht verfügbarer Modellliste,
    • unplausibler Modellauswahl.
  • Provider-nahe technische Prüfungen und Dateisystem-/SQLite-Prüfungen laufen asynchron; die Ergebnisrückführung in die GUI erfolgt über den JavaFX Application Thread.
  • Ausführung und Ergebnis der providernahen technischen Prüfpunkte werden im bestehenden Log4j2-Log nachvollziehbar protokolliert.
  • Keine impliziten Korrekturen durchführen.
  • JavaDoc/Kommentare für technische Prüfpunkte und Nicht-Ziele ergänzen.

Explizit nicht Teil

  • schreibende Korrekturen
  • Pfad-/Dateisystemtests
  • Gesamttest-Orchestrierung
  • Prompt-Datei-Erzeugung

Fertig wenn

  • alle providerbezogenen technischen Prüfpunkte separat ausführbar und auswertbar sind,
  • Befunde verständlich im vorhandenen Meldungsmodell ankommen,
  • der Build weiterhin fehlerfrei ist.

AP-004 Windows-Pfadprüfung und ausdrückliche Unterstützung gemappter Laufwerke umsetzen

Voraussetzung

AP-001 und AP-002 sind abgeschlossen.

Ziel

Die GUI und ihre Prüflogik behandeln Windows-Pfade einschließlich gemappter Laufwerksbuchstaben korrekt und benutzerfreundlich.

Muss umgesetzt werden

  • Pfadprüfungen für folgende Konfigurationswerte vervollständigen:
    • Quellordner,
    • Zielordner,
    • SQLite-Datei,
    • Prompt-Datei.
  • Gemappte Laufwerksbuchstaben wie S:\ oder H:\ im Windows-Kontext ausdrücklich akzeptieren.
  • Sicherstellen, dass solche Pfade nicht allein wegen möglicher UNC-Backings abgelehnt oder umgedeutet werden.
  • Lokale Validierungs- und Testbefunde für Pfadprobleme sauber unterscheiden, insbesondere:
    • fehlt,
    • nicht lesbar,
    • nicht schreibbar,
    • ungültig,
    • anlegbar.
  • JavaDoc/Kommentare für Windows-/Netzlaufwerksfähigkeit und technische Grenzen ergänzen.

Explizit nicht Teil

  • schreibende Erstellung fehlender Ressourcen
  • Prompt-Datei-Erzeugung
  • Gesamttest-Orchestrierung
  • Provider-nahe Remote-Tests

Fertig wenn

  • Windows-Pfade korrekt validiert werden,
  • gemappte Laufwerke als gültige Pfade akzeptiert werden,
  • der Build weiterhin fehlerfrei ist.

AP-005 Aktion „Technische Tests ausführen“ als vollständigen Gesamttest ohne Frühabbruch umsetzen

Voraussetzung

AP-001 bis AP-004 sind abgeschlossen.

Ziel

Die GUI kann einen vollständigen technischen Gesamttest des aktuellen Editorzustands ausführen und alle Befunde gesammelt zurückgeben.

Muss umgesetzt werden

  • Die Aktion „Technische Tests ausführen“ funktionsfähig anbinden.
  • Sicherstellen, dass sie mit dem aktuellen GUI-Zustand arbeitet und nichts implizit speichert.
  • Die definierten Prüfpunkte vollständig orchestrieren, insbesondere:
    • Konfiguration grundsätzlich validierbar,
    • Provider-Konfiguration prüfbar,
    • Base-URL/Endpoint erreichbar,
    • API-Key vorhanden,
    • API-Key technisch akzeptiert,
    • Modellliste abrufbar,
    • ausgewähltes Modell plausibel,
    • Prompt-Datei vorhanden und lesbar,
    • Quellordner vorhanden und lesbar,
    • Zielordner vorhanden oder anlegbar sowie schreibbar,
    • SQLite-Datei bzw. SQLite-Pfad technisch nutzbar.
  • Sicherstellen, dass der Gesamttest nicht beim ersten Fehler abbricht.
  • Provider-nahe technische Prüfungen und Dateisystem-/SQLite-Prüfungen laufen asynchron; die Ergebnisrückführung in die GUI erfolgt über den JavaFX Application Thread.
  • Alle Befunde gesammelt und verständlich im zentralen Meldungsbereich ausgeben.
  • Deutlich kenntlich machen, dass sich das Ergebnis auf den aktuellen Editorzustand bezieht.
  • Ausführung, Teilresultate und Gesamtergebnis der Aktion „Technische Tests ausführen“ werden im bestehenden Log4j2-Log nachvollziehbar protokolliert.
  • JavaDoc/Kommentare zur Gesamttest-Semantik ergänzen.

Explizit nicht Teil

  • schreibende Korrekturen
  • Sammel-Bestätigungsdialog
  • Prompt-Datei-Erzeugung
  • Abschlussdokumentation

Fertig wenn

  • die Aktion „Technische Tests ausführen“ vollständig arbeitet,
  • kein Frühabbruch stattfindet,
  • alle Befunde gesammelt sichtbar werden,
  • der Build weiterhin fehlerfrei ist.

AP-006 Schreibende Korrekturhilfen und gesammelten Bestätigungsdialog einführen

Voraussetzung

AP-001 bis AP-005 sind abgeschlossen.

Ziel

Die GUI kann sichere technische Korrekturen gesammelt vorschlagen und nach einmaliger Bestätigung kontrolliert durchführen.

Muss umgesetzt werden

  • Einen gesammelten Korrekturplan aus Prüfbefunden ableiten.
  • Einen einmaligen Bestätigungsdialog implementieren, der die geplanten schreibenden Maßnahmen gesammelt anzeigt.
  • Nur sichere technische Korrekturen zulassen, insbesondere dort, wo Ressourcen fehlend, aber technisch anlegbar sind.
  • Sicherstellen, dass ohne Bestätigung keine schreibenden Änderungen ausgeführt werden.
  • Nach Durchführung die Ergebnisse erneut verständlich in den Meldungsbereich zurückführen.
  • Schreibende Korrekturen, Bestätigung und Ergebnisrückmeldung werden im bestehenden Log4j2-Log nachvollziehbar protokolliert.
  • Keine stillen Auto-Korrekturen im Hintergrund zulassen.
  • JavaDoc/Kommentare für die Korrekturgrenzen ergänzen.

Explizit nicht Teil

  • providerbezogene Auto-Heilung
  • Änderung fachlich riskanter Werte
  • automatische Lauf-/Verarbeitungsstarts
  • Abschlussdokumentation

Fertig wenn

  • sichere technische Korrekturen gesammelt vorgeschlagen werden können,
  • genau ein Bestätigungsdialog vor der Ausführung erscheint,
  • ohne Bestätigung nichts geschrieben wird,
  • der Build weiterhin fehlerfrei ist.

AP-007 Automatische deutsche Standard-Prompt-Erzeugung und anlegbare Ressourcen vervollständigen

Voraussetzung

AP-001 bis AP-006 sind abgeschlossen.

Ziel

Fehlende, technisch anlegbare Ressourcen können im Rahmen der Korrekturhilfen sinnvoll hergestellt werden; insbesondere kann eine fehlende Prompt-Datei automatisch als deutsche Standarddatei erzeugt werden.

Muss umgesetzt werden

  • Die automatische Erzeugung einer sinnvollen deutschsprachigen Standard-Prompt-Datei implementieren.
  • Sicherstellen, dass diese standardmäßig im selben Ordner wie die .properties-Datei angelegt wird.
  • Die Erzeugung nur dann als Korrekturmaßnahme anbieten, wenn der vorgesehene Zielpfad tatsächlich beschreibbar ist.
  • Wenn der Standardpfad nicht beschreibbar ist, im Bestätigungsdialog entweder einen alternativen Ablageort vorschlagen oder die Erzeugung ausdrücklich als „nicht möglich, bitte manuell anlegen“ melden.
  • Die Erzeugung in den Korrekturplan und Bestätigungsdialog aus AP-006 integrieren.
  • Weitere sichere technische Korrekturen für anlegbare Ressourcen dort ergänzen, wo sie für V2.0 explizit gefordert sind, insbesondere:
    • Zielordner anlegen,
    • SQLite-Datei bzw. nutzbaren SQLite-Pfad vorbereiten,
    • Prompt-Datei anlegen.
  • Verständliche deutsche Meldungen für Erfolg, Teilfehler und Nichtdurchführbarkeit bereitstellen.
  • Prompt-Erzeugung, Ressourcenkorrekturen und deren Ergebnisse werden im bestehenden Log4j2-Log nachvollziehbar protokolliert.
  • JavaDoc/Kommentare für Prompt-Generierung und Ressourcenkorrektur ergänzen.

Explizit nicht Teil

  • fachliche Prompt-Evolution über die Standarddatei hinaus
  • manuelle Prompt-Bearbeitung in Spezialansichten
  • neue Betriebsfeatures
  • Abschlussdokumentation

Fertig wenn

  • die Standard-Prompt-Datei automatisch erzeugt werden kann,
  • die Erzeugung sauber in den Korrekturplan integriert ist,
  • weitere sichere technische Ressourcenkorrekturen funktionieren,
  • der Build weiterhin fehlerfrei ist.

AP-008 Tests für Gesamttest, Korrekturdialog, Prompt-Erzeugung und Netzlaufwerksfähigkeit ergänzen

Voraussetzung

AP-001 bis AP-007 sind abgeschlossen.

Ziel

Der vollständige M12-Zielzustand wird automatisiert abgesichert und als konsistenter Übergabestand nachgewiesen.

Muss umgesetzt werden

  • Tests für „Validieren“ mit aktuellem, ungespeichertem Editorzustand ergänzen.
  • Tests für „Technische Tests ausführen“ ohne Frühabbruch ergänzen.
  • Tests für providerbezogene technische Prüfpunkte ergänzen, soweit innerhalb von M12 sinnvoll und stabil automatisierbar.
  • Tests für den gesammelten Bestätigungsdialog ergänzen.
  • Tests für sichere technische Korrekturen ergänzen.
  • Tests für automatische Prompt-Erzeugung ergänzen.
  • Tests für Windows-/Netzlaufwerksannahmen ergänzen, insbesondere dafür, dass gemappte Laufwerksbuchstaben korrekt akzeptiert werden.
  • Sicherstellen, dass der definierte M12-Zielzustand vollständig buildbar und übergabefähig ist.

Explizit nicht Teil

  • Abschlussdokumentation des Gesamtprojekts
  • GUI-Erweiterungen aus M13+
  • DB-/Historienanzeige
  • manueller Verarbeitungslauf

Fertig wenn

  • die M12-spezifische Test-Suite grün ist,
  • Gesamttest, Korrekturhilfen und Netzlaufwerksfähigkeit automatisiert abgesichert sind,
  • ein fehlerfreier, übergabefähiger Stand vorliegt.

Abschlussbewertung

Die Arbeitspakete sind inhaltlich konsistent, widerspruchsfrei und sauber auf den Meilenstein M12 Technische Tests, Korrekturhilfen und Windows-/Netzlaufwerksfähigkeit zugeschnitten. Sie decken den vollständigen Zielumfang dieses Meilensteins ab, ohne spätere Ausbaustufen vorwegzunehmen.