#90: Neuer technischer Prüfpunkt LOG_DIRECTORY_USABLE (12. Checkpoint): - Zeigt konfigurierten log.directory-Wert und aufgelösten absoluten Pfad - Prüft ob Verzeichnis beschreibbar/anlegbar ist (WARNING, kein ERROR) - Liest tatsächlichen Log-Datei-Pfad via Log4j2 LoggerContext → RollingFileAppender - LogDiagnosticsPort als neuer Outbound-Port (application-Modul) - Log4jLogDiagnosticsAdapter als Implementierung im bootstrap-Modul - TechnicalTestRequest erhält logDirectory-Feld - GuiTechnicalTestCoordinator erhält logDirectoryProvider-Supplier #89: docs/betrieb.md – MSI-Betrieb um Pfadwarnungen erweitert: - Warnung: relative Pfade lösen sich in schreibgeschütztes C:\Program Files\ auf - Warnung: Backslashes in .properties werden als Java-Escape-Sequenzen interpretiert - Betroffene Parameter mit Empfehlung zu absoluten Forward-Slash-Pfaden - Beschreibung des neuen Log-Verzeichnis-Prüfpunkts Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
32 KiB
Betriebsdokumentation – PDF Umbenenner
Zweck
Der PDF Umbenenner liest bereits OCR-verarbeitete, durchsuchbare PDF-Dateien aus einem konfigurierten Quellordner, ermittelt per KI-Aufruf einen normierten deutschen Dateinamen und legt eine Kopie im konfigurierten Zielordner ab. Die Quelldatei bleibt unverändert.
Startmodi und Betriebsmodell (V2.0)
Ab V2.0 enthält die Anwendung zwei Startmodi in einem gemeinsamen ausführbaren JAR:
| Startmodus | Beschreibung |
|---|---|
| GUI-Start (Standard) | Öffnet die JavaFX-Desktop-GUI. Wird verwendet, wenn kein --headless angegeben ist. |
| headless Betrieb | Klassischer Batch-/Scheduler-Betrieb ohne grafische Oberfläche. Wird über --headless aktiviert. |
CLI-Optionen
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| (keine Argumente) | GUI-Standardstart |
--headless |
Aktiviert den headless Batch-Betrieb (wie vor V2.0) |
--config <pfad> |
Zeigt explizit auf eine .properties-Konfigurationsdatei (für GUI und headless) |
--config und --headless können kombiniert werden:
java -jar pdf-umbenenner-bootstrap-*.jar --headless --config C:\Pfad\zur\config.properties
Verhalten bei fehlender oder ungültiger --config-Datei
| Startmodus | Datei nicht vorhanden | Datei vorhanden, aber ungültig |
|---|---|---|
| headless | Harter Startfehler, Exit-Code 1, kein Fallback |
Harter Startfehler, Exit-Code 1 |
| GUI | Fehlermeldung in der GUI, danach Verhalten wie ohne --config (Willkommenstext) |
Fehlermeldung in der GUI, Konfiguration nicht geladen |
Im headless Betrieb ist ein nicht vorhandener --config-Pfad ein harter Startfehler. Ein stiller
Fallback auf das Default-Verhalten ist in diesem Fall ausdrücklich unzulässig.
Verhalten bei GUI-Startfehlern
Tritt vor der erfolgreichen Anzeige der grafischen Oberfläche ein nicht behebbarer Fehler auf
(z. B. fehlende JavaFX-Laufzeit, Bootstrap-Fehler), beendet sich die Anwendung mit Exit-Code 1.
Plattform und Laufwerksbuchstaben
Die GUI wird offiziell nur unter Windows unterstützt. Der headless Betrieb bleibt für den Windows Server-Betrieb geeignet.
Gemappte Netzlaufwerke wie S:\ oder H:\ werden ausdrücklich unterstützt. Eine Ablehnung
solcher Pfade allein wegen eines dahinterliegenden UNC-Pfads ist unzulässig.
Startverhalten der GUI
Die GUI startet maximiert (Vollbild). Beim Start wird die zuletzt geladene
Konfigurationsdatei automatisch geladen. Der Pfad wird in den Windows-Benutzereinstellungen
gespeichert (java.util.prefs.Preferences). Existiert die Datei beim nächsten Start nicht
mehr, startet die GUI ohne Fehlermeldung mit dem Willkommenstext.
Umfang der GUI
Die GUI enthält drei Tabs:
- Tab „Konfiguration" – Editor, Validierungs- und technische Testoberfläche für
die
.properties-Datei (Erreichbarkeit des Providers, Pfade, SQLite-Datei, Prompt-Datei). - Tab „Verarbeitungslauf" – Start eines Batch-Laufs aus der GUI mit
Live-Fortschritt, Ergebnisliste und KI-Begründung je Dokument. Pro Zeile ist eine
integrierte PDF-Vorschau der Quelldatei sowie ein editierbarer Dateiname-Bereich
verfügbar. Der Lauf verwendet den zuletzt gespeicherten Stand der
.properties-Datei; ungespeicherte Änderungen im Editor fließen nicht in den Lauf ein. Ein Soft-Stop über den Abbrechen-Knopf beendet den Lauf nach Abschluss der gerade bearbeiteten Datei. Während eines laufenden Batches ist Tab 1 gesperrt; ein Hinweis weist darauf hin. - Tab „Prompt" – Lädt, bearbeitet und speichert die konfigurierte Prompt-Datei direkt
aus der Oberfläche. Bearbeitungen erzeugen einen Dirty-State (Asterisk im Tab-Titel).
Speichern erfolgt atomar (Temp-Datei im selben Verzeichnis +
ATOMIC_MOVE). Ein „Auf Standard zurücksetzen"-Button befüllt die TextArea mit der Standard-Vorlage, ohne zu speichern. Fehlt die Prompt-Datei am konfigurierten Pfad, wird ein „Standard-Prompt erstellen"-Button angezeigt. Der Tab wird beim ersten Öffnen automatisch geladen. Tab-Wechsel mit ungespeicherten Änderungen löst einen Bestätigungsdialog aus.
Der headless Betrieb über den Windows Task Scheduler bleibt unverändert bestehen und kann weiterhin für automatisierte Läufe genutzt werden. Pro Anwendungsinstanz ist genau ein Verarbeitungslauf gleichzeitig zulässig; ein gleichzeitiger externer headless Lauf wird jedoch nicht technisch erkannt oder blockiert.
Voraussetzungen
- Zugang zu einem KI-Dienst (API-Schlüssel erforderlich; unterstützte Provider: OpenAI-kompatibel, Anthropic Claude)
- Quellordner mit OCR-verarbeiteten PDF-Dateien
- Schreibzugriff auf Zielordner und Datenbankverzeichnis
Java-Laufzeitumgebung
- Bei Verwendung des Shade-JAR direkt: Java 21 JRE auf dem Zielsystem erforderlich.
- Bei Verwendung des Windows-Installers (V3.0): keine separate Java-Installation notwendig – die JRE 21 ist in der installierten Anwendung eingebettet.
Start des ausführbaren JAR
Das ausführbare JAR wird durch den Maven-Build im Verzeichnis
pdf-umbenenner-bootstrap/target/ erzeugt:
java -jar pdf-umbenenner-bootstrap/target/pdf-umbenenner-bootstrap-0.0.1-SNAPSHOT.jar
Ohne weitere Argumente öffnet sich die GUI (Standardstart ab V2.0).
Für den headless Betrieb (Batch-/Scheduler-Start):
java -jar pdf-umbenenner-bootstrap/target/pdf-umbenenner-bootstrap-0.0.1-SNAPSHOT.jar --headless
Die Anwendung liest die Konfiguration standardmäßig aus config/application.properties relativ zum
Arbeitsverzeichnis, in dem der Befehl ausgeführt wird.
Konsolen-Encoding unter Windows
Die Anwendung schreibt alle Log-Ausgaben in UTF-8. Windows-Konsolen (PowerShell, CMD) verwenden standardmäßig den OEM-Codepage (z. B. CP850), was zu unlesbaren Sonderzeichen führt.
Lösung: Konsole vor dem Start auf UTF-8 umschalten:
chcp 65001
java -jar pdf-umbenenner-bootstrap-*.jar --headless
Alternativ kann die UTF-8-Ausgabe auch als JVM-Argument angegeben werden (Java 17+):
java -Dstdout.encoding=UTF-8 -jar pdf-umbenenner-bootstrap-*.jar --headless
Hinweis: Die mitgelieferten Batch-Dateien (
PDF-KI-Renamer.bat,PDF-KI-Renamer-GUI.bat) rufenchcp 65001automatisch auf. Der Windows Task Scheduler schreibt Log-Ausgaben in eine Protokolldatei, die stets UTF-8-kodiert ist – dort entsteht kein Anzeigeproblem.
Start über Windows Task Scheduler
Empfohlene Startsequenz für den headless Betrieb über den Windows Task Scheduler:
- Aktion: Programm/Skript starten
- Programm:
java - Argumente:
-jar C:\Pfad\zur\Installation\pdf-umbenenner-bootstrap\target\pdf-umbenenner-bootstrap-0.0.1-SNAPSHOT.jar --headless - Starten in:
C:\Pfad\zur\Installation(muss das Verzeichnis mitconfig\application.propertiesundconfig\prompts\enthalten)
Hinweis: Das „Starten in"-Verzeichnis ist das Arbeitsverzeichnis der Anwendung. Die Konfigurationsdatei
config/application.propertiessowie das Prompt-Verzeichnisconfig/prompts/müssen relativ zu diesem Verzeichnis erreichbar sein. Der JAR-Pfad in den Argumenten muss absolut oder relativ zum Starten-in-Verzeichnis korrekt angegeben sein.
Alternativ kann über --config ein expliziter Konfigurationspfad angegeben werden:
java -jar ... --headless --config S:\Betrieb\meine-config.properties
Wichtig: Zeigt
--configauf eine nicht vorhandene Datei, bricht die Anwendung mit Exit-Code1ab. Es findet kein stiller Fallback aufconfig/application.propertiesstatt.
Konfiguration
Die Konfiguration wird aus config/application.properties geladen.
Ein vollständiges Konfigurationsbeispiel mit allen unterstützten Parametern, realistischen Windows-Pfaden und erklärenden Kommentaren liegt unter:
Vorlagen für lokale und Test-Konfigurationen befinden sich in:
config/application-local.example.propertiesconfig/application-test.example.properties
Pflichtparameter (allgemein)
| Parameter | Beschreibung |
|---|---|
source.folder |
Quellordner mit OCR-PDFs (muss vorhanden und lesbar sein) |
target.folder |
Zielordner für umbenannte Kopien (wird angelegt, wenn nicht vorhanden) |
sqlite.file |
SQLite-Datenbankdatei (übergeordnetes Verzeichnis muss existieren) |
ai.provider.active |
Aktiver KI-Provider: openai-compatible oder claude |
max.retries.transient |
Maximale transiente Fehlversuche pro Dokument (ganzzahlig, >= 1) |
max.pages |
Maximale Seitenzahl pro Dokument (ganzzahlig, > 0) |
max.text.characters |
Maximale Zeichenanzahl des Dokumenttexts für KI-Anfragen (ganzzahlig, > 0) |
max.title.length |
Maximale Länge des Basistitels in Zeichen (ganzzahlig, 10..120, Default 60). Werte unter 10 oder über 120 verhindern den Start. Werte 10–39 und 100–120 erzeugen eine Startwarnung. |
prompt.template.file |
Pfad zur externen Prompt-Datei (muss vorhanden sein) |
Provider-Parameter
Nur der aktive Provider muss vollständig konfiguriert sein. Der inaktive Provider wird nicht validiert.
OpenAI-kompatibler Provider (ai.provider.active=openai-compatible):
| Parameter | Beschreibung |
|---|---|
ai.provider.openai-compatible.baseUrl |
Basis-URL des KI-Dienstes (z. B. https://api.openai.com/v1) |
ai.provider.openai-compatible.model |
Modellname (z. B. gpt-4o-mini) |
ai.provider.openai-compatible.timeoutSeconds |
HTTP-Timeout in Sekunden (ganzzahlig, > 0) |
ai.provider.openai-compatible.apiKey |
API-Schlüssel (Umgebungsvariable OPENAI_COMPATIBLE_API_KEY hat Vorrang) |
Anthropic Claude-Provider (ai.provider.active=claude):
| Parameter | Beschreibung |
|---|---|
ai.provider.claude.baseUrl |
Basis-URL (optional; Standard: https://api.anthropic.com) |
ai.provider.claude.model |
Modellname (z. B. claude-3-5-sonnet-20241022) |
ai.provider.claude.timeoutSeconds |
HTTP-Timeout in Sekunden (ganzzahlig, > 0) |
ai.provider.claude.apiKey |
API-Schlüssel (Umgebungsvariable ANTHROPIC_API_KEY hat Vorrang) |
Optionale Parameter
| Parameter | Beschreibung | Standard |
|---|---|---|
runtime.lock.file |
Lock-Datei für Startschutz | pdf-umbenenner.lock im Arbeitsverzeichnis |
log.directory |
Log-Verzeichnis | ./logs/ |
log.level |
Log-Level (DEBUG, INFO, WARN, ERROR) |
INFO |
log.ai.sensitive |
KI-Rohantwort und Reasoning ins Log schreiben (true/false) |
false |
API-Schlüssel
Pro Provider-Familie existiert eine eigene Umgebungsvariable, die Vorrang vor dem Properties-Wert hat:
| Provider | Umgebungsvariable |
|---|---|
openai-compatible |
OPENAI_COMPATIBLE_API_KEY |
claude |
ANTHROPIC_API_KEY |
Schlüssel verschiedener Provider-Familien werden niemals vermischt.
Migration älterer Konfigurationsdateien
Ältere Konfigurationsdateien, die noch die flachen Schlüssel api.baseUrl, api.model,
api.timeoutSeconds und api.key verwenden, werden beim ersten Start automatisch
in das aktuelle Schema überführt.
Was passiert
- Die Anwendung erkennt die veraltete Form anhand der flachen
api.*-Schlüssel. - Vor jeder Änderung wird eine Sicherungskopie der Originaldatei angelegt:
- Standardfall:
config/application.properties.bak - Falls
.bakbereits existiert:config/application.properties.bak.1,.bak.2, … - Bestehende Sicherungen werden niemals überschrieben.
- Standardfall:
- Die Datei wird in-place in das neue Schema überführt:
api.baseUrl→ai.provider.openai-compatible.baseUrlapi.model→ai.provider.openai-compatible.modelapi.timeoutSeconds→ai.provider.openai-compatible.timeoutSecondsapi.key→ai.provider.openai-compatible.apiKeyai.provider.active=openai-compatiblewird ergänzt.- Alle übrigen Schlüssel bleiben unverändert.
- Die migrierte Datei wird über eine temporäre Datei (
*.tmp) und atomischen Move/Rename geschrieben. Das Original wird niemals teilbeschrieben. - Die migrierte Datei wird sofort neu eingelesen und validiert.
Bei Migrationsfehler
Schlägt die Validierung der migrierten Datei fehl, bricht die Anwendung mit Exit-Code 1 ab.
Die Sicherungskopie (.bak) bleibt in diesem Fall erhalten und enthält die unveränderte
Originaldatei. Die Konfiguration muss dann manuell korrigiert werden.
Betreiber-Hinweis
Die Umgebungsvariable PDF_UMBENENNER_API_KEY des Vorgängerstands wird nicht automatisch
umbenannt. Falls dieser Wert bislang verwendet wurde, muss er auf OPENAI_COMPATIBLE_API_KEY
umgestellt werden.
Prompt-Konfiguration
Der Prompt wird aus der in prompt.template.file konfigurierten externen Textdatei geladen.
Der Dateiname der Prompt-Datei dient als Prompt-Identifikator in der Versuchshistorie
(SQLite) und ermöglicht so die Nachvollziehbarkeit, welche Prompt-Version für welchen
Verarbeitungsversuch verwendet wurde.
Eine angepasste Vorlage befindet sich in config/prompts/template.txt und kann direkt
verwendet oder an den jeweiligen KI-Dienst angepasst werden.
Fehlt die konfigurierte Prompt-Datei, erzeugt die GUI beim Ausführen der technischen Tests
automatisch eine deutsche Standardvorlage am konfigurierten Pfad. Ein Beispiel dieser
Standardvorlage liegt unter docs/examples/prompt.txt.
Die Anwendung ergänzt den Prompt automatisch um:
- einen Dokumenttext-Abschnitt
- eine explizite JSON-Antwortspezifikation mit den Feldern
title,reasoningunddate
Prompt-Pfad-Auflösung je Betriebsart
Der Wert von prompt.template.file wird relativ zum Arbeitsverzeichnis aufgelöst,
wenn kein absoluter Pfad angegeben ist. Das Arbeitsverzeichnis hängt von der Betriebsart ab:
| Betriebsart | Arbeitsverzeichnis | Empfohlener Wert |
|---|---|---|
| IDE | Projekt-Wurzelverzeichnis (in der Regel das Parent-POM-Verzeichnis) | config/prompts/template.txt |
| Shade-JAR direkt | Verzeichnis, aus dem java -jar ... aufgerufen wird |
config/prompts/template.txt |
| Windows Task Scheduler | „Starten in"-Feld der Task-Konfiguration | absoluter Pfad empfohlen, z. B. C:\Betrieb\config\prompts\template.txt |
| Windows-Installer (MSI) | Installationsverzeichnis | absoluter Pfad empfohlen |
Empfehlung für den Windows-Produktivbetrieb: Verwenden Sie einen absoluten Pfad für
prompt.template.file. Damit ist die Prompt-Datei unabhängig vom Arbeitsverzeichnis immer eindeutig auffindbar – insbesondere beim Start über den Windows Task Scheduler, wo das Arbeitsverzeichnis je nach Konfiguration variieren kann.
Bearbeitung über den GUI-Prompt-Tab
Im GUI-Tab „Prompt" kann die Prompt-Datei ohne externen Editor gelesen, bearbeitet und gespeichert werden. Das Speichern erfolgt atomar; ein Rollback schlägt nur fehl, wenn das Dateisystem kein atomisches Verschieben im selben Verzeichnis unterstützt (in diesem Fall wird kein stiller Fallback durchgeführt).
Der Tab zeigt stets die Datei an, die beim GUI-Start als prompt.template.file konfiguriert
war. Wird während der GUI-Session eine andere .properties-Datei geöffnet (Tab „Konfiguration"),
aktualisiert sich der Prompt-Tab nicht automatisch – in diesem Fall sollte die GUI neu gestartet
oder der Prompt-Tab durch erneutes Auswählen manuell neu geladen werden.
Zielformat
Jede erfolgreich verarbeitete PDF-Datei wird im Zielordner unter folgendem Namen abgelegt:
YYYY-MM-DD - Titel.pdf
Bei Namenskollisionen wird ein laufendes Suffix angehängt:
YYYY-MM-DD - Titel(1).pdf
YYYY-MM-DD - Titel(2).pdf
Das Suffix zählt nicht zur konfigurierten maximalen Titellänge des Basistitels.
Retry- und Skip-Verhalten
Dokumentstatus
Die folgende Tabelle beschreibt die persistenten Statuszustände der Dokument-Stammsätze in der SQLite-Datenbank. Diese Zustände sind nach Abschluss eines Verarbeitungsversuchs dauerhaft gespeichert.
| Status | Bedeutung |
|---|---|
READY_FOR_AI |
Verarbeitbar, KI-Pfad noch nicht durchlaufen |
PROPOSAL_READY |
KI-Benennungsvorschlag liegt vor, Zielkopie noch nicht geschrieben |
SUCCESS |
Erfolgreich verarbeitet und kopiert (terminaler Endzustand) |
FAILED_RETRYABLE |
Fehlgeschlagen, erneuter Versuch in späterem Lauf möglich |
FAILED_FINAL |
Terminal fehlgeschlagen, wird nicht erneut verarbeitet |
SKIPPED_ALREADY_PROCESSED |
Übersprungen – Dokument bereits erfolgreich verarbeitet |
SKIPPED_FINAL_FAILURE |
Übersprungen – Dokument terminal fehlgeschlagen |
Zusätzlich kennt das System den transienten Zustand PROCESSING, der während der aktiven
Verarbeitung eines Dokuments im Stammsatz gesetzt werden kann. Er wird nach Abschluss des
Verarbeitungsversuchs stets durch einen der obigen Zustände ersetzt und ist kein gültiger
Endstatus in der Datenbank.
Retry-Regeln
Deterministische Inhaltsfehler (z. B. kein extrahierbarer Text, Seitenlimit überschritten, unbrauchbarer KI-Titel):
- Erster Fehler →
FAILED_RETRYABLE(ein Wiederholversuch in späterem Lauf erlaubt) - Zweiter Fehler →
FAILED_FINAL(kein weiterer Versuch)
Transiente technische Fehler (z. B. KI nicht erreichbar, HTTP-Timeout):
- Wiederholbar bis zum Grenzwert
max.retries.transient - Bei Erreichen des Grenzwerts →
FAILED_FINAL
Technischer Sofort-Wiederholversuch:
Bei einem Schreibfehler der Zielkopie wird innerhalb desselben Laufs exakt ein Sofort-Wiederholversuch unternommen. Dieser zählt nicht zum laufübergreifenden Fehlerzähler.
Logging
Logs werden in das konfigurierte log.directory geschrieben (Standard: ./logs/).
Log-Rotation erfolgt täglich und bei Erreichen von 10 MB je Datei.
Sensible KI-Inhalte
Standardmäßig werden die vollständige KI-Rohantwort und das KI-Reasoning nicht ins Log geschrieben, sondern ausschließlich in der SQLite-Datenbank gespeichert.
Die Ausgabe kann für Diagnosezwecke mit log.ai.sensitive=true freigeschaltet werden.
Erlaubte Werte: true oder false. Jeder andere Wert ist ungültig und verhindert den Start.
Exit-Codes
| Code | Bedeutung |
|---|---|
0 |
Lauf technisch ordnungsgemäß ausgeführt (auch bei dokumentbezogenen Teilfehlern) |
1 |
Harter Start- oder Bootstrap-Fehler (ungültige Konfiguration, Lock nicht erwerbbar, Schema-Initialisierungsfehler) |
Dokumentbezogene Fehler einzelner PDF-Dateien führen nicht zu Exit-Code 1.
Startschutz (Parallelinstanzschutz)
Die Anwendung verwendet eine exklusive Lock-Datei, um parallele Instanzen zu verhindern.
Wenn bereits eine Instanz läuft, beendet sich die neue Instanz sofort mit Exit-Code 1.
Der Pfad der Lock-Datei ist über runtime.lock.file konfigurierbar.
Ohne Konfiguration wird pdf-umbenenner.lock im Arbeitsverzeichnis verwendet.
SQLite-Datenbank
Die SQLite-Datei enthält:
- Dokument-Stammsätze: Gesamtstatus, Fehlerzähler, letzter Zieldateiname, Zeitstempel
- Versuchshistorie: Jeder Verarbeitungsversuch mit Modell, Prompt-Identifikator, KI-Rohantwort, Reasoning, Datum, Titel und Fehlerstatus
Die Datenbank ist die führende Wahrheitsquelle für Bearbeitungsstatus und Nachvollziehbarkeit. Sie muss nicht manuell verwaltet werden – das Schema wird beim Start automatisch initialisiert.
Build und Packaging
Gemeinsames ausführbares JAR
Die gesamte Anwendung wird als ein einziges ausführbares JAR ausgeliefert, das GUI-Start und headless Batch-Betrieb vereint. Eine separate JavaFX-Installation ist nicht erforderlich.
Das JAR wird vom Maven-Shade-Plugin im Modul pdf-umbenenner-bootstrap erzeugt.
Nach einem erfolgreichen Build liegt es unter:
pdf-umbenenner-bootstrap/target/pdf-umbenenner-bootstrap-0.0.1-SNAPSHOT.jar
Dieses JAR enthält alle Abhängigkeiten inklusive der JavaFX-Plattformbibliotheken
für Windows (Classifier win). Die nativen JavaFX-DLLs werden beim GUI-Start
von JavaFX selbst in ein temporäres Verzeichnis extrahiert.
Integrierte JavaFX-Laufzeit
JavaFX ist als Maven-Dependency im Modul pdf-umbenenner-adapter-in-gui mit
Windows-Classifier deklariert (javafx-base:win, javafx-graphics:win,
javafx-controls:win). Das Shade-JAR schließt diese Bibliotheken ein, sodass
der GUI-Start ohne separate JavaFX-Installation auf dem Zielsystem funktioniert.
Nur das Modul pdf-umbenenner-adapter-in-gui hängt direkt von JavaFX ab.
Die Module domain, application, adapter-in-cli und adapter-out sind
vollständig JavaFX-frei.
Headless-Start ohne JavaFX-Initialisierung
Beim headless Start (--headless) wird JavaFX nicht initialisiert. Der
GuiAdapter wird nur dann instanziiert und gestartet, wenn der Startmodus GUI ist.
JavaFX-Klassen sind zwar im Shade-JAR enthalten, werden im headless Pfad jedoch
nicht geladen. Headless läuft damit auch auf Windows Server-Systemen ohne
JavaFX-fähige Grafiklaufzeit.
Windows-Installer (V3.0)
Ab V3.0 steht neben dem Shade-JAR ein vollwertiger MSI-Installer für Windows 10/11 (x64)
und Windows Server 2022 (x64) bereit. Der Installer enthält eine eingebettete JRE 21 und
benötigt keine separate Java-Installation auf dem Zielsystem. Das Shade-JAR bleibt das
primäre Distributionsartefakt; der MSI ist eine zusätzliche Option für Systeme ohne
Java-Installation und für den Standard-Installationspfad nach C:\Program Files\.
Hinweis zur CI-Umgebung: Der MSI-Build ist Windows-only (
jpackage+ WiX Toolset 3.x). Jenkins läuft im Linux-Container auf dem Synology NAS und kann kein MSI erzeugen. Der MSI-Build wird bewusst manuell auf der Windows-Entwicklungsmaschine ausgeführt.
Voraussetzungen für den Installer-Build (nur auf der Entwicklungsmaschine):
- Windows x64
- JDK 21 im PATH
- WiX Toolset 3.x im PATH
MSI bauen:
.\mvnw.cmd clean package -P release -pl pdf-umbenenner-packaging --also-make -DskipTests
Der normale Build (mvn clean verify) ist vom Profil release vollständig unberührt
und benötigt kein WiX Toolset.
Das Ergebnis liegt unter:
pdf-umbenenner-packaging/target/dist/
PDF-KI-Renamer-2.5.0.msi ← Windows-Installer
PDF-KI-Renamer.bat ← Headless-Start (zusätzlich kopiert)
PDF-KI-Renamer-GUI.bat ← GUI-Start (zusätzlich kopiert)
Installationsverzeichnis:
Der Installer legt die Anwendung nach C:\Program Files\PDF KI Renamer\ ab.
Beide Batch-Dateien landen ebenfalls dort. Der Installer erstellt:
- einen Startmenü-Eintrag in der Gruppe
PDF KI Renamer(startet die GUI) - einen Desktop-Shortcut (startet die GUI)
Die Deinstallation erfolgt über „Programme und Features" in der Windows-Systemsteuerung.
Vom Installer angelegte Dateien werden entfernt; Nutzerdaten unter C:\ProgramData\PDF KI Renamer\
(Konfiguration, Logs, SQLite-Datenbank) bleiben erhalten.
Konfigurationsverzeichnis (ProgramData):
Das empfohlene Konfigurationsverzeichnis für den produktiven Betrieb ist:
C:\ProgramData\PDF KI Renamer\config\
Die Anwendung löst dieses Verzeichnis nicht automatisch auf. Der Pfad zur
Konfigurationsdatei muss weiterhin explizit über --config angegeben werden
(siehe „CLI-Optionen"). Der Installer legt eine Beispiel-Konfiguration namens
application.example.properties neben den installierten Artefakten im
Installationsverzeichnis ab. Der Betreiber muss diese Beispieldatei manuell nach
C:\ProgramData\PDF KI Renamer\config\ kopieren und anpassen.
Beispielaufruf headless mit installierter Anwendung:
"C:\Program Files\PDF KI Renamer\PDF-KI-Renamer.bat" --config "C:\ProgramData\PDF KI Renamer\config\application.properties"
Hinweis: Der MSI ist nicht signiert. Beim Installieren erscheint eine Windows-SmartScreen-Warnung, die durch „Weitere Informationen → Trotzdem ausführen" bestätigt werden muss. Code-Signing ist für spätere Ausbaustufen vorgesehen.
Empfehlung für Pfade im MSI-Betrieb:
Für den MSI-Betrieb (Startmenü, Task Scheduler) müssen alle Dateipfade als absolute Pfade
konfiguriert werden. Relative Pfade werden relativ zum Installationsverzeichnis
C:\Program Files\PDF KI Renamer\ aufgelöst, das schreibgeschützt ist. Dadurch
schlagen Schreibversuche (Logs, SQLite-Datenbank, Lock-Datei) ohne Fehlermeldung fehl.
Warnung – Relative Pfade im MSI-Betrieb nicht verwenden: Pfade wie
./logs,./work/local/logsoderlogs/werden im MSI-Betrieb relativ zum Installationsverzeichnis aufgelöst. Das Installationsverzeichnis ist für normale Benutzerkonten schreibgeschützt. Log4j2 scheitert dann still, ohne eine sichtbare Fehlermeldung zu erzeugen.
Warnung – Backslashes in
.properties-Dateien: In Java-.properties-Dateien werden Backslashes (\) als Escape-Zeichen interpretiert. Windows-Pfade wieC:\Users\Funny\Logsmüssen entweder mit Forward-Slashes (C:/Users/Funny/Logs) oder mit doppelten Backslashes (C:\\Users\\Funny\\Logs) angegeben werden. Einfache Backslashes werden stillschweigend falsch interpretiert.
Betroffene Parameter:
| Parameter | Empfehlung |
|---|---|
log.directory |
Absoluter Pfad, z. B. C:/ProgramData/PDF KI Renamer/logs |
runtime.lock.file |
Absoluter Pfad, z. B. C:/ProgramData/PDF KI Renamer/pdf-umbenenner.lock |
prompt.template.file |
Absoluter Pfad, z. B. C:/ProgramData/PDF KI Renamer/config/prompts/template.txt |
sqlite.file |
Absoluter Pfad, z. B. C:/ProgramData/PDF KI Renamer/config/pdf-umbenenner.db |
Das empfohlene Konfigurationsverzeichnis für alle schreibbaren Daten im MSI-Betrieb ist
C:\ProgramData\PDF KI Renamer\, da dieses Verzeichnis standardmäßig für alle
Benutzerkonten schreibbar ist und bei der Deinstallation erhalten bleibt.
Diagnose: Log-Datei-Prüfpunkt in den technischen Tests
Die technischen Tests (Schaltfläche „Technische Tests ausführen" im Konfigurationseditor) enthalten einen dedizierten Prüfpunkt „Log-Verzeichnis beschreibbar", der anzeigt:
- den konfigurierten
log.directory-Wert (roh und als aufgelöster absoluter Pfad), - ob das Verzeichnis vorhanden und beschreibbar ist,
- den tatsächlichen Log-Dateipfad aus der laufenden Log4j2-Konfiguration.
Ein nicht beschreibbares Log-Verzeichnis wird als Warnung angezeigt, nicht als Fehler
(die Anwendung kann ohne Datei-Logging laufen). Der Prüfpunkt hilft, den typischen
MSI-Betriebsfehler – relatives log.directory auf schreibgeschütztem Installationspfad –
frühzeitig zu erkennen.
MSI-Release-Checkliste
Die folgende Checkliste ist vor jeder MSI-Auslieferung manuell abzuarbeiten.
- Neuinstallation auf sauberer Windows-Umgebung ohne vorinstalliertes Java
- Installation in Installationspfad mit Leerzeichen (z. B.
C:\Program Files\PDF KI Renamer\) - Upgrade von installiertem Vorgänger-MSI (kein manuelles Deinstallieren)
- GUI-Start über Startmenü-Eintrag
- Headless-Start über
PDF-KI-Renamer.batim Windows Task Scheduler - Desktop-Shortcut vorhanden oder Einschränkung hier dokumentiert
- App-Version
3.0.xim Windows-Installer sichtbar („Programme und Features") - Deinstallation sauber – Konfiguration unter
C:\ProgramData\PDF KI Renamer\bleibt erhalten - SmartScreen-Warnung erscheint und wird durch „Weitere Informationen → Trotzdem ausführen" bestätigt
- BAT-Dateien funktionieren bei Installationspfad mit Leerzeichen
- Anwendungsstart ohne Entwicklungs-JDK erfolgreich: GUI-Start, PDF laden und rendern, Verarbeitungslauf starten, Verlaufs-Tab öffnen (Verifikation der
addModules-Liste)
Hinweis zur JDK-freien Laufzeit-Verifikation: Nur ein erfolgreicher Test auf einem System ohne installiertes JDK bestätigt die Vollständigkeit der
addModules-Liste inpdf-umbenenner-packaging/pom.xml. Die aktuelle Liste wurde perjdeps --print-module-deps --ignore-missing-depsermittelt; vollständige Ausgabe inpdf-umbenenner-packaging/jdeps-output.txt.
Build-Kommandos
Vollständiger Reactor-Build (alle Module, Tests, Packaging):
.\mvnw.cmd clean verify
Auf Unix-Systemen (headless CI):
./mvnw clean verify
Nur das ausführbare JAR erzeugen (überspringt Tests):
.\mvnw.cmd clean package -pl pdf-umbenenner-bootstrap --also-make -DskipTests
Selektiver Reactor-Build (ohne Coverage-Modul, z. B. während der Entwicklung):
.\mvnw.cmd clean verify -pl pdf-umbenenner-domain,pdf-umbenenner-application,pdf-umbenenner-adapter-out,pdf-umbenenner-adapter-in-cli,pdf-umbenenner-adapter-in-gui,pdf-umbenenner-bootstrap --also-make
Technische Hinweise zum Shade-JAR
- Signaturdateien (
*.SF,*.DSA,*.RSA) signierter JARs (u. a. JavaFX) werden beim Shading entfernt, da sie im zusammengeführten JAR ungültig wären. - JPMS-Moduldeskriptoren (
module-info.class) werden entfernt, da JavaFX als modulares Framework mit dem nicht-modularen Fat-JAR-Modell kollidieren würde. META-INF/services-Einträge aus allen Abhängigkeiten werden durch denServicesResourceTransformerzusammengeführt statt überschrieben.- Der Main-Class-Eintrag im Manifest verweist auf
de.gecheckt.pdf.umbenenner.bootstrap.PdfUmbenennerApplication. Diese Klasse erweitert bewusst nichtjavafx.application.Application, um den JavaFX-Modul-System-Launcher-Check zu umgehen, der Fat-JAR-Ausführung blockieren würde. Der GUI-Pfad ruftApplication.launch(...)explizit auf.
GUI: Selektive Wiederverarbeitung und Status-Reset
Die GUI ermöglicht nach Abschluss eines Verarbeitungslaufs zwei zusätzliche Aktionen auf der Ergebnisliste:
Selektion in der Ergebnisliste
Die Ergebnisliste enthält eine Checkbox pro Zeile sowie eine Master-Checkbox zum Auswählen aller Einträge.
- Auswahl erfolgt wie im Windows Explorer mit Shift/Strg-Mehrfachselektion
- Alle vier Statustypen sind selektierbar: erfolgreich, retryable, permanent fehlgeschlagen, übersprungen
- Während eines Laufs ist die Selektion gesperrt
Button „Erneut verarbeiten"
Aktion: DB-Status zurücksetzen + sofortiger Mini-Lauf nur für ausgewählte Dateien.
- Aktiv nur wenn kein Lauf läuft und mindestens 1 Eintrag selektiert ist
- Der Mini-Lauf arbeitet auf einem Snapshot der beim Klick ausgewählten Einträge
- Nicht ausgewählte Einträge bleiben unverändert in der Liste
- Verhalten identisch zu regulärem Lauf (gleiche Anwendungslogik, nur eingeschränkte Dateimenge)
Besonderheit bei identischem Zieldateinamen: Verarbeitet der KI-Provider wieder denselben Dateinamen wie ein vorangegangener erfolgreicher Lauf, erhält der Eintrag Status erfolgreich – es wird keine erneute Kopie erzeugt, kein Fehler.
Fehlende Quelldatei: Ist die Datei zum Zeitpunkt des Mini-Laufs nicht mehr vorhanden, erhält der Eintrag Status permanent fehlgeschlagen mit Meldung „Quelldatei nicht gefunden".
Button „Status zurücksetzen"
Aktion: Nur DB-Status zurücksetzen, keine sofortige Verarbeitung.
- Aktiv nur wenn kein Lauf läuft und mindestens 1 Eintrag selektiert ist
- Betroffene Zeilen erhalten die Kennzeichnung „Zurückgesetzt – wartet auf nächsten Lauf"
- Beim nächsten regulären Lauf werden zurückgesetzte Dateien automatisch mitgenommen
- Best-effort-Reset: Erfolgreiche und fehlgeschlagene Resets werden pro Eintrag einzeln durchgeführt; Zusammenfassung zeigt Erfolge und Fehler
Verhalten während eines Mini-Laufs
- Der Abbrechen-Button gilt auch für Mini-Läufe (Soft-Stop)
- Tab 1 „Konfiguration" ist während des Mini-Laufs gesperrt
- Nach Soft-Stop: bereits verarbeitete Einträge behalten neuen Status, noch nicht gestartete zurückgesetzte Einträge warten auf nächsten regulären Lauf
- Fortschrittsbalken zeigt Fortschritt für die ausgewählte Dateimenge
Weitere Dokumentation
Die Bedienung der GUI ist in gui-bedienanleitung.md beschrieben.
Systemgrenzen
- Nur OCR-verarbeitete, durchsuchbare PDF-Dateien werden verarbeitet
- Keine eingebaute OCR-Funktion
- Kein Web-UI, keine REST-API
- Die GUI ermöglicht Konfiguration, Validierung, technische Diagnose und die Ausführung von Verarbeitungsläufen mit integrierter PDF-Vorschau und editierbarem Dateiname
- Kein interner Scheduler – der Batch-Betrieb wird extern angestoßen (z. B. Windows Task Scheduler,
--headless) - Quelldateien werden nie überschrieben, verschoben oder gelöscht
- Die Identifikation erfolgt über SHA-256-Fingerprint des Dateiinhalts, nicht über Dateinamen
- Die GUI wird offiziell nur unter Windows unterstützt; der headless Betrieb ist für Windows Server geeignet