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pdf-umbenenner/CLAUDE.md

19 KiB
Raw Permalink Blame History

CLAUDE.md

Zweck

Dieses Repository implementiert einen lokal gestarteten PDF-Umbenenner mit KI. Das Programm liest bereits OCR-verarbeitete, durchsuchbare PDF-Dateien aus einem Quellordner, ermittelt daraus einen normierten Dateinamen und legt eine Kopie der Datei im Zielordner ab. Die Quelldatei bleibt unverändert.

Autoritative Dokumente

@docs/specs/technik-und-architektur.md @docs/specs/fachliche-anforderungen.md

Für die Umsetzung ist zusätzlich immer das aktuell aktive Arbeitspaket unter docs/workpackages/ maßgeblich. Nicht raten, wenn Dokumente fehlen, unklar sind oder sich widersprechen.

Priorisierung der Regeln

Die Dokumente haben folgende feste Bedeutung:

  • docs/specs/technik-und-architektur.md = verbindliche technische Zielarchitektur
  • docs/specs/fachliche-anforderungen.md = verbindliche fachliche Regeln
  • docs/workpackages/... = verbindlicher Scope, Reihenfolge und Inhalt des aktuell bearbeiteten Arbeitspakets

Bei Konflikten gilt folgende Priorität:

  1. Technik- und Architektur-Dokument Verbindliche technische Zielarchitektur. Architekturbrüche sind unzulässig.

  2. Fachliche Anforderungen Verbindliche fachliche Regeln und fachliches Zielverhalten.

  3. Arbeitspakete Definieren den konkret erlaubten Umsetzungsumfang des aktuellen Schritts.

Wenn Dokumente fehlen, unklar sind oder sich widersprechen, nicht raten und keine stillen Annahmen treffen.

Unverrückbare Technikvorgaben

  • Java 21
  • Maven Multi-Module
  • ausführbares Standalone-JAR
  • Start über Windows Task Scheduler
  • kein Webserver
  • kein Applikationsserver
  • keine Dauerlauf-Anwendung
  • kein interner Scheduler
  • Log4j2 für Logging
  • SQLite als lokaler Persistenzspeicher
  • KI-Anbindung über genau eine der beiden unterstützten Provider-Familien:
    • OpenAI-kompatible HTTP-Schnittstelle (Chat-Completions-Stil)
    • native Anthropic Messages API (Claude-Modelle)
  • Pro Lauf ist genau ein Provider aktiv. Kein Fallback, keine Parallelnutzung.
  • Konkrete Provider-Familie, Base-URL und Modellname sind Konfiguration, keine Architekturentscheidung.

Verbindliche Modulstruktur

  • pdf-umbenenner-domain
  • pdf-umbenenner-application
  • pdf-umbenenner-adapter-in-cli
  • pdf-umbenenner-adapter-out
  • pdf-umbenenner-bootstrap

Architekturregeln

  • Strikte hexagonale Architektur / Ports and Adapters
  • Abhängigkeiten zeigen immer nach innen
  • Domain kennt keine Infrastruktur, keine Datenbank, kein Dateisystem und keine HTTP-Kommunikation
  • Application orchestriert Use Cases und enthält keine technischen Implementierungsdetails
  • Externe Zugriffe erfolgen ausschließlich über Ports
  • Konkrete technische Implementierungen sind Adapter
  • Adapter dürfen nicht direkt voneinander abhängen
  • Keine Vermischung von Dateisystem, PDF-Auslese, SQLite, KI-HTTP, Konfiguration, Logging, Benennungslogik und Retry-Entscheidungen
  • Logging ist technische Infrastruktur, kein fachlicher Port
  • Port-Verträge enthalten weder Path/File noch NIO- oder JDBC-Typen
  • Der AiNamingPort bleibt provider-neutral; provider-spezifische Typen, Header, URLs und Antwortstrukturen leben ausschließlich in der jeweiligen Adapter-Out-Implementierung
  • Es gibt keine gemeinsame „abstrakte KI-Adapter"-Zwischenschicht zwischen Port und konkreten Adaptern
  • Die Bootstrap-Schicht wählt die eine aktive AiNamingPort-Implementierung anhand der Konfiguration aus

Globale fachliche Leitplanken

  • Zielformat: YYYY-MM-DD - Titel.pdf
  • Bei Namenskollisionen: YYYY-MM-DD - Titel(1).pdf, YYYY-MM-DD - Titel(2).pdf, ...
  • Die 20 Zeichen gelten nur für den Basistitel; das Dubletten-Suffix zählt nicht mit
  • Das Dubletten-Suffix wird unmittelbar vor .pdf angehängt
  • Titel sind deutsch, verständlich, eindeutig und enthalten keine Sonderzeichen außer Leerzeichen
  • Eigennamen bleiben unverändert
  • Datumsermittlung mit Priorität aus den fachlichen Anforderungen; wenn kein belastbares Datum eindeutig ableitbar ist, ist das aktuelle Datum als Fallback erlaubt
  • Mehrdeutige Dokumente liefern kein unsicheres Ergebnis, sondern einen Fehler
  • Erfolgreich verarbeitete Dateien werden nicht erneut verarbeitet
  • Retryable fehlgeschlagene Dateien dürfen in späteren Läufen erneut verarbeitet werden
  • Final fehlgeschlagene Dateien werden in späteren Läufen übersprungen
  • Identifikation erfolgt nicht über Dateinamen
  • Quelldateien werden nie überschrieben, verändert, verschoben oder gelöscht

Aktiver Implementierungsstand

Die fachliche und technische Basis ist vollständig umgesetzt, dokumentiert, getestet (inkl. PIT-Mutationstests, Smoke-Tests, End-to-End-Tests) und freigegeben.

Der aktive Stand ist die Erweiterung „Zusätzlicher KI-Provider Anthropic Claude über die native Messages API". Sie ist eine bewusst minimale Erweiterung des freigegebenen Basisstands.

Ziel der aktiven Erweiterung

  • Der bestehende OpenAI-kompatible KI-Weg bleibt unverändert nutzbar.
  • Zusätzlich wird die native Anthropic Messages API als zweite, gleichwertig unterstützte Provider-Familie integriert.
  • Genau ein Provider ist pro Lauf aktiv ausschließlich über Konfiguration ausgewählt.
  • Kein automatischer Fallback, keine Parallelnutzung, keine Profilverwaltung.
  • Der fachliche KI-Vertrag (NamingProposal aus Application-/Domain-Sicht) bleibt unverändert.
  • Bestehende Properties-Dateien aus dem Vorgängerstand werden beim ersten Start kontrolliert in das neue Schema migriert; vorher wird automatisch eine .bak-Sicherung angelegt.
  • Architekturgrenzen, Persistenzmodell, Statussemantik, Retry-Semantik, Exit-Code-Verhalten und Logging-Mindestumfang bleiben unverändert; sie werden ausschließlich um den Provider-Identifikator und die Provider-Auswahl ergänzt.

Statussemantik

Status Bedeutung
READY_FOR_AI Verarbeitbar, KI-Pfad noch nicht durchlaufen
FAILED_RETRYABLE Verarbeitbar, transient fehlgeschlagen
PROPOSAL_READY Eingangszustand für Dateinamensbildung und Zielkopie
SUCCESS Terminaler Enderfolg nur nach Zielkopie und konsistenter Persistenz zulässig
FAILED_FINAL Terminal, wird nicht erneut fachlich verarbeitet
SKIPPED_ALREADY_PROCESSED Historisierter Skip für SUCCESS-Dokumente
SKIPPED_FINAL_FAILURE Historisierter Skip für FAILED_FINAL-Dokumente

SUCCESS-Bedingung (verbindlich)

SUCCESS darf erst gesetzt werden, wenn:

  1. die Zielkopie erfolgreich geschrieben wurde,
  2. der finale Zieldateiname bestimmt ist,
  3. die Persistenz konsistent fortgeschrieben wurde.

Führende Quelle des Benennungsvorschlags (verbindlich)

  • Die führende Quelle für Datum, Datumsquelle, validierten Titel und Reasoning ist der neueste Versuchshistorieneintrag mit Status PROPOSAL_READY.
  • Kein Rekonstruieren aus dem Dokument-Stammsatz.
  • Kein neuer KI-Aufruf, wenn bereits ein nutzbarer PROPOSAL_READY-Versuch vorliegt.
  • Status PROPOSAL_READY ohne lesbaren konsistenten Proposal-Versuch = dokumentbezogener technischer Fehler.
  • Proposal-Versuch mit fachlich unbrauchbarem Titel oder Datum = inkonsistenter Persistenzzustand = dokumentbezogener technischer Fehler.
  • Inkonsistente Proposal-Zustände werden nicht stillschweigend geheilt, sondern als technische Dokumentfehler behandelt.

Retry-Semantik

Deterministische Inhaltsfehler

Deterministische Inhaltsfehler sind insbesondere:

  • kein brauchbarer Text
  • Seitenlimit überschritten
  • fachlich unbrauchbarer oder generischer Titel
  • vorhandenes, aber unbrauchbares KI-Datum

Regel:

  • erster historisierter deterministischer Inhaltsfehler → FAILED_RETRYABLE
  • zweiter historisierter deterministischer Inhaltsfehler → FAILED_FINAL

Transiente technische Fehler

  • Transiente Fehler laufen über den Transientfehlerzähler im Dokument-Stammsatz.
  • Sie bleiben retryable bis der konfigurierte Grenzwert max.retries.transient erreicht ist.
  • Der Fehlversuch, der den Grenzwert erreicht, finalisiert den Dokumentstatus zu FAILED_FINAL.
  • max.retries.transient = Integer >= 1; der Wert 0 ist ungültige Startkonfiguration.
  • Die Klassifikation gilt provider-unabhängig: Technische Fehler aus dem aktiven KI-Provider werden in dieselbe transiente Kategorie eingeordnet wie bisher. Der inaktive Provider wird in keiner Fehlersituation als Backup verwendet.

Technischer Sofort-Wiederholversuch

  • Genau ein zusätzlicher technischer Schreibversuch innerhalb desselben Dokumentlaufs.
  • Ausschließlich für Fehler beim physischen Zielkopierpfad.
  • Kein erneuter KI-Aufruf, keine erneute Fachableitung.
  • Zählt nicht zum laufübergreifenden Transientfehlerzähler.
  • Liefert genau ein dokumentbezogenes Ergebnis für Persistenz und Statusfortschreibung.

Skip-Semantik

  • SUCCESS → in späteren Läufen SKIPPED_ALREADY_PROCESSED historisieren, keine Zähleränderung.
  • FAILED_FINAL → in späteren Läufen SKIPPED_FINAL_FAILURE historisieren, keine Zähleränderung.
  • FAILED_RETRYABLE, READY_FOR_AI, PROPOSAL_READY → verarbeitbar.

Logging-Mindestumfang

Folgende Informationen müssen nachvollziehbar geloggt werden:

  • Laufstart mit Lauf-ID
  • aktiver KI-Provider für den Lauf
  • Laufende
  • erkannte Quelldatei
  • Überspringen bereits erfolgreicher Dateien
  • Überspringen final fehlgeschlagener Dateien
  • erzeugter Zielname
  • Retry-Entscheidung
  • Fehler mit Klassifikation

Korrelationsregel

  • Vor erfolgreicher Fingerprint-Ermittlung: Korrelation über Lauf-ID und Kandidatenbezug.
  • Nach erfolgreicher Fingerprint-Ermittlung: dokumentbezogene Logs enthalten den Fingerprint oder eine eindeutig ableitbare Referenz.
  • Keine neue Persistenz-Wahrheit oder zusätzliche Tracking-Ebene.

Sensibilitätsregel für KI-Inhalte

  • Vollständige KI-Rohantwort: standardmäßig nicht ins Log, bleibt in SQLite.
  • Vollständiges KI-reasoning: standardmäßig nicht ins Log, bleibt in SQLite.
  • Freischaltung nur über expliziten booleschen Konfigurationswert.
  • Default: sicher / nicht loggen.
  • Die Sensibilitätsregel gilt provider-unabhängig.

Verarbeitungsreihenfolge pro Dokument

  1. Fingerprint berechnen
  2. Dokument-Stammsatz laden
  3. Terminale Skip-Fälle entscheiden (SUCCESSSKIPPED_ALREADY_PROCESSED, FAILED_FINALSKIPPED_FINAL_FAILURE)
  4. Falls nötig: Pfad bis PROPOSAL_READY durchlaufen (inkl. KI-Aufruf über den aktiven Provider)
  5. Führenden PROPOSAL_READY-Versuch laden
  6. Finalen Basis-Dateinamen bilden
  7. Dubletten-Suffix im Zielordner bestimmen
  8. Zielkopie schreiben (temporäre Datei + finaler Move/Rename; bei Fehler: genau ein Sofort-Wiederholversuch)
  9. Retry-Entscheidung ableiten
  10. Neuen Versuch historisieren, Stammsatz konsistent fortschreiben

Zielkopie-Semantik

  • Kopie zunächst in temporäre Zieldatei im Zielkontext
  • Finaler Move/Rename auf den geplanten Zieldateinamen
  • Quelldatei bleibt immer unverändert
  • Bei technischem Schreibfehler: genau ein Sofort-Wiederholversuch (nur Zielkopierpfad)
  • Bei Persistenzfehler nach erfolgreicher Zielkopie: kein SUCCESS setzen, best-effort Rückbau der Zielkopie, Ergebnis bleibt dokumentbezogener technischer Fehler

Fehlersemantik

  • Technische Fehler → FAILED_RETRYABLE, Transientfehlerzähler +1
  • Bei Erreichen von max.retries.transientFAILED_FINAL
  • Kein Abbruch des Batch-Laufs für andere Dokumente
  • Keine neue finale Fehlerkategorie
  • Vor-Fingerprint-Fehler werden nicht als SQLite-Versuch historisiert
  • Provider-spezifische Fehlerausprägungen (HTTP-Fehler, Auth-Fehler, Antwort-Schema-Fehler) werden im jeweiligen Adapter klassifiziert und auf die bestehenden Fehlerkategorien abgebildet. Es entstehen keine neuen Fehlerklassen.

Persistenz

Zwei-Ebenen-Modell bleibt unverändert keine dritte Wahrheitsquelle.

Dokument-Stammsatz enthält u.a.:

  • letzten Zielpfad, letzten Zieldateinamen
  • Inhaltsfehler- und Transientfehlerzähler
  • Gesamtstatus

Versuchshistorie enthält u.a.:

  • finalen Zieldateinamen
  • Fehlerklasse, Fehlermeldung, Retryable-Flag
  • Provider-Identifikator des aktiven KI-Providers für den Versuch

Invariante: Der führende PROPOSAL_READY-Versuch wird nicht überschrieben. Jeder Lauf erzeugt einen zusätzlichen neuen Versuchseintrag.

Rückwärtsverträglichkeit: Bestehende Datenbestände bleiben lesbar, fortschreibbar und korrekt interpretierbar. Schema-Erweiterungen sind additiv mit definierten Defaultwerten für historische Versuche ohne Provider-Identifikator.

Naming-Regel (verbindlich für alle Arbeitspakete)

In Implementierungen, Kommentaren und JavaDoc dürfen keine Meilenstein- oder Arbeitspaket-Bezeichner erscheinen:

  • Verboten: M1, M2, …, M8
  • Verboten: AP-001, AP-002, … AP-00x
  • Verboten: Versionsbezeichner wie V1.0, V1.1 in Code/JavaDoc

Stattdessen werden zeitlose technische Bezeichnungen verwendet. Bestehende Kommentare mit solchen Bezeichnern, die durch eigene Änderungen berührt werden, sind zu ersetzen.

Arbeitsweise

  • Arbeite immer nur im explizit aktiven Arbeitspaket
  • Kein Vorgriff auf spätere Arbeitspakete
  • Änderungen klein, fokussiert und architekturtreu halten
  • Keine unnötigen Umbenennungen, keine großflächigen Refactorings ohne Not
  • Vor Änderungen zuerst die betroffenen Dateien und Abhängigkeiten verstehen
  • Keine Annahmen über Dateipfade. Typen und Klassen werden per Suche nach Typname gefunden, nicht über vermutete Pfade.
  • Keine Vermutungen: Bei echter Unklarheit oder Dokumentkonflikten knapp nachfragen oder den Konflikt benennen
  • Keine stillen Änderungen am bestehenden OpenAI-kompatiblen KI-Weg

Definition of Done pro Arbeitspaket

Ein Arbeitspaket ist erst fertig, wenn:

  • der Zielumfang des aktuellen Arbeitspakets vollständig umgesetzt ist
  • der Stand konsistent, fehlerfrei und buildbar ist
  • Implementierung, Konfiguration, JavaDoc und Tests ergänzt sind, soweit für den Stand sinnvoll
  • keine Inhalte späterer Arbeitspakete vorweggenommen wurden
  • der Zwischenstand in sich geschlossen und übergabefähig ist

Pflicht-Output-Format nach jedem Arbeitspaket

- Scope erfüllt: ja/nein
- Geänderte Dateien:
  - <Dateipfad>
  - ...
- Build-Kommando: <verwendetes Kommando>
- Build-Status: ERFOLGREICH / FEHLGESCHLAGEN
- Offene Punkte: keine / <Beschreibung>
- Risiken: keine / <Beschreibung>

Qualitäts- und Prüfreihenfolge

  • Nur den für das aktuelle Arbeitspaket nötigen Scope ändern
  • Nach Änderungen den kleinsten sinnvollen Build-/Test-Umfang ausführen
  • Build-Validierung vom Parent-Root: .\mvnw.cmd clean verify -pl pdf-umbenenner-domain,pdf-umbenenner-application,pdf-umbenenner-adapter-out,pdf-umbenenner-adapter-in-cli,pdf-umbenenner-bootstrap --also-make
  • Schlägt der Build fehl: Fehler beheben, erneut bauen, erst dann weiter
  • Vor Abschluss sicherstellen, dass der relevante Maven-Reactor-Stand fehlerfrei ist
  • Fehler nicht kaschieren; Ursachen sauber beheben oder offen benennen

Wichtige Betriebsregeln

  • Ungültige Startkonfiguration verhindert den Verarbeitungslauf und führt zu Exit-Code 1
  • Eine ungültige oder fehlende Provider-Auswahl ist eine ungültige Startkonfiguration
  • Run-Lock verhindert parallele Instanzen; wenn bereits eine Instanz läuft, beendet sich die neue Instanz sofort
  • Exit-Code 0: Lauf technisch ordnungsgemäß ausgeführt, auch wenn einzelne Dateien fachlich oder transient fehlgeschlagen sind
  • Exit-Code 1: harter Start-/Bootstrap-Fehler
  • API-Schlüssel: pro Provider eine eigene Umgebungsvariable, Vorrang vor Properties derselben Provider-Familie. Schlüssel verschiedener Provider werden niemals vermischt.
  • Dokumentbezogene Fehler führen nicht zu Exit-Code 1

Konfigurationsparameter

Verbindlich zweckmäßige Parameter:

  • source.folder Quellordner
  • target.folder Zielordner (muss vorhanden oder anlegbar sein, Schreibzugriff erforderlich)
  • sqlite.file SQLite-Datenbankdatei
  • ai.provider.active aktiver KI-Provider (Pflicht; zulässige Werte sind die Bezeichner der unterstützten Provider-Familien)
  • max.retries.transient max. historisierte transiente Fehlversuche pro Fingerprint (Integer >= 1, 0 ist ungültig)
  • max.pages Seitenlimit
  • max.text.characters maximale Zeichenzahl für KI-Eingabe
  • prompt.template.file externe Prompt-Datei
  • log.ai.sensitive sensible KI-Logausgabe freischalten (Boolean, Default: false)
  • runtime.lock.file Lock-Datei (optional)
  • log.directory Log-Verzeichnis (optional)

Pro Provider-Familie existiert ein eigener Parameter-Namensraum mit zweckmäßig:

  • Modellname
  • API-Schlüssel (Umgebungsvariable hat Vorrang)
  • Timeout
  • Basis-URL (optional, wo betrieblich sinnvoll)

Konkretes Schema (zweckmäßig):

ai.provider.active=openai-compatible

ai.provider.openai-compatible.baseUrl=...
ai.provider.openai-compatible.model=...
ai.provider.openai-compatible.timeoutSeconds=...
ai.provider.openai-compatible.apiKey=...

ai.provider.claude.baseUrl=...
ai.provider.claude.model=...
ai.provider.claude.timeoutSeconds=...
ai.provider.claude.apiKey=...

Migration historischer Konfiguration

Bestehende Properties-Dateien des Vorgängerstands (mit flachen Schlüsseln wie api.baseUrl, api.model, api.timeoutSeconds, api.key) werden beim ersten Start erkannt und kontrolliert in das neue Schema überführt.

Verbindlicher Ablauf:

  1. Legacy-Form erkennen
  2. .bak-Sicherung der Originaldatei anlegen
  3. Inhalt in das neue Schema überführen
    • Legacy-Werte landen im Namensraum openai-compatible
    • ai.provider.active wird auf openai-compatible gesetzt
  4. Datei in-place schreiben
  5. Datei erneut laden und validieren
  6. Erst danach den normalen Lauf fortsetzen

Alte und neue Struktur sind kein dauerhaft gleichrangiges Endformat.

Nicht-Ziele / Verbote

  • kein Web-UI
  • keine REST-API zur Bedienung
  • keine OCR innerhalb der Java-Anwendung
  • keine DMS-Funktionalität
  • kein menschlicher Review-Workflow in der Anwendung
  • keine interne Scheduler-Logik
  • keine Architekturbrüche
  • keine neuen Bibliotheken oder Frameworks ohne klare Notwendigkeit und Begründung
  • keine automatische Fallback-Umschaltung zwischen KI-Providern
  • keine parallele Nutzung mehrerer KI-Provider in einem Lauf
  • keine Profilverwaltung mit mehreren Konfigurationen je Provider-Familie
  • keine Provider-Familien jenseits der explizit unterstützten (OpenAI-kompatibel, Anthropic Messages API)
  • keine stillen Änderungen am bestehenden OpenAI-kompatiblen KI-Weg
  • kein Sofort-Wiederholversuch außerhalb des Zielkopierpfads
  • keine Reporting- oder Statistikfunktionen
  • keine neue dritte Persistenz-Wahrheitsquelle für Retry-Entscheidungen
  • keine neue Fachfunktionalität jenseits des definierten Zielbilds
  • kein großflächiges Refactoring ohne nachweisbaren Defektbezug
  • keine spekulativen Umbauten ohne konkreten Qualitäts- oder Konsistenzbezug
  • keine Vermischung von API-Schlüsseln verschiedener Provider-Familien