# WORKFLOW – KI-gesteuerte AP-Implementierung Dieses Dokument beschreibt verbindlich, wie Claude Code Arbeitspakete eines Meilensteins sequenziell implementiert. Es ist ein technischer Arbeitsrahmen, kein fachliches Dokument. --- ## Eingabe - Eine Arbeitspakete-MD-Datei des aktiven Meilensteins (z. B. `M6 - Arbeitspakete.md`) - `CLAUDE.md` im Projektroot (Architektur, Konventionen, Nicht-Ziele) - alle verbindlichen Spezifikationsdokumente im Projektroot --- ## Grundregeln - **Immer zuerst lesen, dann implementieren.** Vor jeder Änderung die relevanten Typen, Ports und Implementierungen im echten Workspace suchen und öffnen. - **Keine Annahmen über Dateipfade.** Typen und Klassen werden per Suche nach Typname gefunden, nicht über vermutete Pfade. - **Kein Git.** Keine git-Befehle, keine Commits, kein Staging, kein Revert. - **Nur Dateioperationen.** --- ## Sequenzielle AP-Bearbeitung Arbeitspakete werden in der Reihenfolge des Dokuments abgearbeitet. Ein AP ist abgeschlossen, wenn: 1. der Scope vollständig umgesetzt ist, 2. der Build vom Parent-Root fehlerfrei durchläuft, 3. das vorgeschriebene Output-Format ausgegeben wurde. Erst dann beginnt das nächste AP. --- ## Build-Validierung Nach jedem AP wird **zwingend** ein Build aus dem Parent-Root ausgeführt: ``` .\mvnw.cmd clean verify -pl pdf-umbenenner-domain,pdf-umbenenner-application,pdf-umbenenner-adapter-out,pdf-umbenenner-adapter-in-cli,pdf-umbenenner-bootstrap --also-make ``` Schlägt der Build fehl: - Fehler analysieren - im selben AP beheben - Build erneut ausführen - erst bei grünem Build weiter zum nächsten AP --- ## Pflicht-Output-Format nach jedem AP ``` ## AP-XXX Abschluss - Scope erfüllt: ja/nein - Geänderte Dateien: - - ... - Build-Kommando: .\mvnw.cmd clean verify ... - Build-Status: ERFOLGREICH / FEHLGESCHLAGEN - Offene Punkte: keine / - Risiken: keine / ``` --- ## Scope-Kontrolle Pro AP gilt verbindlich: - **Nur** die im AP beschriebenen Änderungen umsetzen. - **Kein Vorgriff** auf spätere APs oder spätere Meilensteine. - **Kein Refactoring** außerhalb des AP-Scopes. - **Keine kosmetischen Cleanups**, die nicht durch den AP-Scope gedeckt sind. - **Keine Import-Bereinigungen**, die nicht durch konkrete eigene Änderungen erzwungen werden. --- ## Naming-Regel (verbindlich für alle APs) In geänderten Dateien – Code, Kommentare, JavaDoc – dürfen **keine** Meilenstein- oder Arbeitspaket-Bezeichner erscheinen: - Verboten: `M1`, `M2`, `M3`, `M4`, `M5`, `M6`, `M7`, `M8` - Verboten: `AP-001`, `AP-002`, … `AP-00x` Stattdessen werden **zeitlose technische Bezeichnungen** verwendet. Wenn bestehende Kommentare solche Bezeichner enthalten und durch den AP-Scope berührt werden, sind sie zu ersetzen. --- ## Architekturregeln (Kurzfassung – vollständig in CLAUDE.md) - Strenge hexagonale Architektur: Abhängigkeitsrichtung zeigt immer nach innen. - Domain und Application: keine Infrastruktur, kein `Path`/`File`, kein JDBC, kein HTTP. - Adapter-Out: alle Infrastrukturdetails (Dateisystem, SQLite, HTTP, PDFBox). - Adapter dürfen nicht direkt voneinander abhängen. - Ports sind die einzigen Querschnittspunkte. --- ## Startkommando für einen vollständigen Meilenstein ``` Lies CLAUDE.md und M6 - Arbeitspakete.md vollständig. Implementiere danach alle Arbeitspakete sequenziell gemäß WORKFLOW.md. Beginne mit AP-001. ``` ## Startkommando für ein einzelnes AP ``` Lies CLAUDE.md und M6 - Arbeitspakete.md vollständig. AP-001 bis AP-00X sind bereits abgeschlossen und bilden die Baseline. Implementiere ausschließlich AP-00Y gemäß WORKFLOW.md. ```