Arbeitspakete für V2.0 überarbeitet
This commit is contained in:
@@ -92,15 +92,7 @@ Ab M9 gilt verbindlich:
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- GUI-Code und JavaFX dürfen im **headless Pfad** nicht unnötig früh initialisiert oder geladen werden.
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- Fehlen GUI-Voraussetzungen beim tatsächlichen GUI-Start, ist das ein **kontrollierter GUI-Startfehler** mit klarer Rückmeldung.
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### 5. Logging-Basis und bestehender Log4j2-Stack
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Ab M9 gilt verbindlich:
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- Der GUI-Adapter nutzt denselben bestehenden Log4j2-Stack wie der headless Pfad.
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- Es wird **keine** zweite Logging-Konfiguration für die GUI eingeführt.
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- Logformat und Log-Pfad bleiben gegenüber dem bestehenden headless Betrieb unverändert.
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### 6. Plattformziel
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### 5. Plattformziel
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Ab M9 gilt verbindlich:
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@@ -108,15 +100,7 @@ Ab M9 gilt verbindlich:
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- Der headless Betrieb bleibt für **Windows Server / Task Scheduler** kompatibel.
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- M9 führt noch keine GUI-Funktionalität ein, die gemappte Laufwerke oder Datei-Dialoge fachlich ausreizt; die technische Grundlage darf dem späteren Windows-zentrierten Pfadverhalten jedoch nicht widersprechen.
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### 7. Exit-Code-Semantik
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Ab M9 gilt verbindlich:
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- **`0`** für die normale erfolgreiche Beendigung eines headless Laufs sowie für das reguläre Beenden der GUI.
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- **`1`** für harte Start-, Bootstrap-, Verdrahtungs-, Konfigurations- oder Initialisierungsfehler, einschließlich ungültiger CLI-Verwendung, nicht existenter `--config`-Datei im headless Start und GUI-Startfehlern vor erfolgreicher Anzeige der Oberfläche.
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- Dokumentbezogene Verarbeitungsfehler des bestehenden headless Laufs verändern dieses Exit-Code-Modell nicht.
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### 8. GUI-Zielstand innerhalb von M9
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### 6. GUI-Zielstand innerhalb von M9
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M9 liefert **kein** vollständiges GUI-Produkt, sondern nur ein **technisch lauffähiges Grundgerüst**.
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@@ -126,6 +110,27 @@ Daraus folgt:
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- Diese Shell dient nur dem Nachweis des GUI-Startpfads.
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- Ein echter Konfigurationseditor ist ausdrücklich erst Gegenstand von **M10**.
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### 9. GUI-Teststrategie
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Ab M9 gilt verbindlich für alle V2.0-Meilensteine:
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- **View-Modelle und Application-nahe GUI-Logik** werden mit JUnit unit-getestet. Testfokus liegt auf Zustandsübergängen, Validierungsregeln und Datenflüssen, nicht auf Rendering.
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- **GUI-Smoke-Tests** laufen unter **headless JavaFX (Monocle)** in der Maven-Test-Phase. Sie prüfen, dass zentrale GUI-Pfade (Start, Laden, grundlegende Interaktionen) technisch durchlaufen, ohne einen sichtbaren Desktop vorauszusetzen.
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- Es wird **kein TestFX** und **kein weiteres GUI-Testframework** über Monocle hinaus eingeführt.
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- Diese Teststrategie gilt als Referenz für alle testbezogenen Formulierungen in den Arbeitspaketen von M9 bis M13.
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### 10. JavaDoc-Standard für V2.0
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Ab M9 gilt verbindlich für alle V2.0-Meilensteine:
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Für jede **neu hinzugefügte** oder **substanziell geänderte** öffentliche Klasse, öffentliche Methode und jedes neue Java-Package gilt:
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- **Klassen-JavaDoc**: Zweck, Verantwortung und Abgrenzung der Klasse.
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- **Methoden-JavaDoc**: Zweck, Parameter, Rückgabewert und dokumentierte Ausnahmen.
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- **`package-info.java`**: pro neuem Package, mit Kurzbeschreibung der Paketverantwortung.
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Dieser Standard gilt als Bestandteil jedes „Fertig wenn"-Abschnitts in V2.0. Ein Arbeitspaket ist erst dann fertig, wenn die betroffenen öffentlichen Klassen und Methoden dem JavaDoc-Standard entsprechen.
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## AP-001 Neues GUI-Modul und Maven-/Reactor-Basis einführen
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@@ -142,7 +147,6 @@ Die Projektstruktur wird um ein eigenständiges GUI-Modul erweitert, ohne die be
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- Abhängigkeiten so schneiden, dass das GUI-Modul als **Inbound-Adapter** auf die bestehenden inneren Schichten aufsetzen kann.
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- JavaFX-Grundabhängigkeiten nur dort einführen, wo sie für das GUI-Modul technisch erforderlich sind.
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- Sicherstellen, dass Domain, Application, Adapter-Out und CLI-Adapter frei von JavaFX-Abhängigkeiten bleiben.
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- Sicherstellen, dass das GUI-Modul den vorhandenen Log4j2-Stack des Projekts ohne neue Logging-Konfiguration mitbenutzt.
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- Erste neutrale Paket- und Klassenstruktur im neuen Modul anlegen, soweit für einen buildbaren Stand nötig.
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- JavaDoc und `package-info` für die neue Modulverantwortung ergänzen.
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@@ -207,7 +211,6 @@ Bootstrap kann zwischen GUI und headless sauber umschalten, ohne seine Verantwor
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- Bootstrap so erweitern, dass es abhängig vom geparsten Startmodus den passenden Inbound-Adapter startet.
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- Sicherstellen, dass der bestehende headless Pfad fachlich und technisch erhalten bleibt.
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- Kontrollierte Fehlerableitung für harte Startfehler ergänzen, soweit M9 dies bereits erfordert.
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- Exit-Code-Modell für V2.0 an die bestehende V1.1-/M7-Semantik anschließen: `0` für normale erfolgreiche GUI-/headless-Beendigung, `1` für harte Start-, Bootstrap-, Konfigurations- oder Initialisierungsfehler.
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- Behandlung des Konfigurationspfadbezugs im Bootstrap vervollständigen.
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- Sicherstellen, dass Bootstrap keine GUI-Fachlogik oder M10-Editorlogik aufnimmt.
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- JavaDoc und `package-info` für aktualisierte Bootstrap-Verantwortung ergänzen.
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@@ -333,7 +336,7 @@ AP-001 bis AP-006 sind abgeschlossen.
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Der vollständige M9-Zielzustand wird automatisiert abgesichert und als konsistenter Übergabestand nachgewiesen.
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### Muss umgesetzt werden
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- Tests für den GUI-Standardstart ergänzen, soweit im Projekt technisch sinnvoll automatisierbar.
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- Tests für den GUI-Standardstart gemäß der in M9 festgelegten GUI-Teststrategie ergänzen.
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- Tests für **`--headless`** ergänzen.
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- Automatisierten Nachweis ergänzen, dass der headless Start ohne Initialisierung der JavaFX-Application-Klasse durchlaufen kann.
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- Tests für **`--config <pfad>`** in beiden Startarten ergänzen.
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@@ -343,8 +346,6 @@ Der vollständige M9-Zielzustand wird automatisiert abgesichert und als konsiste
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- `--config` ohne Wert.
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- Tests ergänzen, die belegen, dass headless ohne `--config` weiterhin das bisherige Default-Verhalten nutzt.
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- Smoke-Tests für die Artefakterzeugung und Packaging-Basis ergänzen.
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- Mindestens einen technischen Test ergänzen, der das GUI-Threadingmodell belegt, z. B. den Nachweis, dass der UI-Thread während eines simulierten langen Hintergrundvorgangs nicht blockiert.
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- Tests für das verbindliche Exit-Code-Modell von GUI- und headless Startpfad ergänzen, soweit im Projekt stabil automatisierbar.
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- Sicherstellen, dass dokumentbezogene Batch-Funktionalität nicht versehentlich regressiert ist.
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- Den M9-Stand abschließend auf Architekturtreue, Abwärtskompatibilität und Nicht-Vorgriff auf M10+ prüfen.
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@@ -378,4 +379,4 @@ Die Arbeitspakete decken den vollständigen Zielumfang von **M9 – GUI-Grundger
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- Absicherung, dass headless ohne unnötige GUI-Initialisierung weiter nutzbar bleibt
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- Tests für Startverhalten, Fehlerpfade und Packaging
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Damit ist M9 bewusst klar von den späteren GUI-Funktionalitäten aus **M10** bis **M13** getrennt und liefert dennoch einen eigenständig lauffähigen, architekturtreuen und reviewbaren Zwischenstand.
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Damit ist M9 bewusst klar von den späteren GUI-Funktionalitäten aus **M10** bis **M13** getrennt und liefert dennoch einen eigenständig lauffähigen, architekturtreuen und reviewbaren Zwischenstand.
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